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Geldregen für Kinderklinik

120000 Euro von Tour der Hoffnungen
von Jens Dörr

 

Darmstadt-Dieburg – Fast Tag für Tag, auf alle Fälle aber Woche für Woche werden in der Region Hände geschüttelt, Schecks überreicht, Spenden überwiesen – was gut so ist und zur Nachahmung empfohlen. Eine Zuwendung wie jene, die nun die Dieburgerin Silke Klotz im Gepäck hatte, ist indes alles andere als alltäglich: Im Namen des Benefizradelns „Tour der Hoffnung“ überbrachte Klotz nun 120000 Euro. Begünstigte sind die Darmstädter Kinderkliniken, für die Chefarzt Bernhard Lettgen den außergewöhnlichen Geldregen in Empfang nahm.

 

Wie es dazu kam? „Wir hatten im vergangenen Jahr das Glück, eine größere Spende zu erhalten“, erzählt Lettgen. Diese richtete ein Unternehmen aus der Region, das nicht öffentlich genannt werden möchte, an die Kinderkliniken in der Dieburger Straße. „Es waren 80000 Euro. Wir haben das Geld an die 'Tour der Hoffnung' weitergereicht – in der Hoffnung, dass der Betrag aufgestockt wird“, so Lettgen. Er fährt schon seit vielen Jahren bei der Tour mit, kennt von dort einerseits Klotz, andererseits in Volker Klein den Sportlichen Leiter.

 

Aus den Spenden, die die Radtour jährlich sammelt und die auch unabhängig von den Etappenfahrten überwiesen werden können (Spendenkonto bei der Volksbank Mittelhessen; IBAN: DE63 5139 0000 0000 9797 08; BIC-SWIFT: VBMHDE5F), unterstützt die „Tour der Hoffnung“ Verschiedenerlei im Kampf gegen Krebs. Hintergrund ist die Ansicht den Initiatoren, dass dieser Kampf nicht dem Gesundheitssystem allein überlassen bleiben, sondern auch durch privates Engagement gestützt werden soll.

 

Lettgens Hoffnung wurde Ende 2013 nicht enttäuscht: Aus den Mitteln der Tour stockte diese den Betrag auf 120000 Euro auf. Klotz, ebenfalls gut bekannt mit Klein, übergab jetzt in Darmstadt den symbolischen Riesenscheck. Das Geld soll in den Neubau der Intensivstation fließen, für den drei Millionen Euro eingeplant sind. „Man weiß bei Bauprojekten allerdings ja, in welche Richtung sich die Kosten in der Regel entwickeln“, deutet Lettgen an, dass mit dem Betrag etwaige Zusatzkosten aufgefangen werden könnten. Der Neubau bringt unter anderem dahingehend eine Verbesserung, dass Eltern künftig bei ihren erkrankten Kindern in der Klinik übernachten können.

 

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Quelle: Dieburger Anzeiger (20.02.2014)

 




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